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3 Das Objektmodell
Der Objektzugriff
Seminar Verteilte Systeme
CORBA
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erläutert. Hier wird als erstes eine Objektreferenz vom Objekt, welches zu Prozess A gehört,
an Prozess B weitergegeben. Nachdem Prozess B diese Referenz hat, kann er einen
Methodenaufruf starten. Dieser Methodenaufruf wird über den ORB an den Eigentümer des
zur Referenz gehörenden Objekts hier wäre das Prozess A weitergeleitet. Bei Prozess A
wird dann der Methodenaufruf ausgeführt. Anschließend wird das Ergebnis gegebenenfalls
über den ORB wieder an Prozess B zurückgeleitet.
In CORBA werden hierzu spezielle Referenzen verwendet. Man nennt sie Interoperable
Objektreferenzen (auch IOR abgekürzt). Ziel dieser speziellen Referenzen ist es, ein Objekt
weltweit eindeutig referenzieren zu können. Dazu besitzen IORs eine präzise Struktur und
sind über alle CORBA2.0Plattformen hinweg gültig. Interoperable Objektreferenzen sind
in zwei Teile untergliedert. Der erste Teil ist unabhängig von der Art der verwendeten Netz-
werkverbindung. Er wird im GIOP (Kapitel 4.1) beschrieben. Der zweite Teil hingegen ist
abhängig von der verwendeten Netzwerkart. Er wird entsprechend dem speziellen, für dieses
Netzwerk typische, aus dem GIOP abgeleiteten InterORBProtocol beschrieben.
Bei der zweiten Art der Objektübergabe wird das gesamte Objekt kopiert. Auch dieser
Vorgang soll zunächst in einem Beispiel (Abbildung 3.3) gezeigt werden. Hier wird das
Abbildung 3.3: Objektübergabe durch Werte [2]
Objekt bei einem Methodenaufruf durch Prozess B tatsächlich von Prozess A an Prozess B
weitergegeben. Diese Weitergabe erfolgt für gewöhnlich durch Serialisierung des Objekts.
Wenn Prozess B die Methode startet, so wird sie auf Prozess B ausgeführt. Das heißt, dass es
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