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Common Object Request Broker Architecture

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3 Das Objektmodell Der Objektadapter Seminar Verteilte Systeme 14 CORBA nur zu einer Statusänderung bei der Objektkopie in Prozess B kommt. Das Objekt bei Prozess A  bleibt  vom  Methodenaufruf  unberührt.  Man  sollte  bei  dieser  Art  der  Objektübergabe wissen, dass sie eher selten verwendet wird und das sie auch erst ab der Version 3.0 möglich ist. Vergleichend  kann  man  zu  den  beiden  Übergabearten  sagen:  Bei  der  Objektübergabe  durch Referenz,  bleibt  das  Objekt  an  „Ort  und  Stelle“.  Es    wechselt  seinen  Eigentümer  nicht.  Der Methodenaufruf  wird  entsprechend    beim  Eigentümer  ausgeführt,  so  dass  kein  direkter  Zu- griff auf das Objekt möglich ist. Der Prozess, der die Methode aufruft, hat nur eine Sicht auf das Objekt. Er kann es auch nur über Methodenaufrufe manipulieren. Bei der Objektübergabe durch  Werte wird das gesamte Objekt zum Zielprozess kopiert. Es wechselt den Eigentümer. Damit wird die Methode auf dem Prozess ausgeführt, der sie aufruft. Das Originalobjekt wird durch den Methodenaufruf nicht manipuliert. Es behält seinen Zustand. 3.3 Der Objektadapter Im CORBA–Standard sind Objektadapter definiert. Sie sollen als Verbindungsglied zwischen der   Objektimplementierung   und   dem   ORB   dienen. ie   OMG   stellt   drei   Varianten   für Objektadapter zur Verfügung. Der erste ist der Basic Object Adapter (kurz BOA, auch grund- legender  Objektadapter  genannt).  Der  zweite  ist  der  Library  Object  Adapter  (Bibliotheks- objektadapter). Der dritte wird Object Oriented Database Adapter  (objektorientierter Daten- bankadapter) genannt. Er dient aber hauptsächlich dem Zugriff auf Objekte, die sich im per- manenten Speicher befinden. Am  meisten  wird  der  Basic  Object  Adapter  verwendet.  Er  ist  die  Schnittstelle,  die  grund- legende Operationen zur Verwaltung entfernter Objekte bietet. Zu seinen Aufgaben gehören die Registrierung von Objektimplementierungen, das Erzeugen von Objektreferenzen für Im- plementierungen, die Authentisierung und Zugriffskontrolle, sowie die Aktivierung und auch Deaktivierung von Server-Prozessen. Bei der Serveraktivierung kann man mehrere Strategien unterscheiden. Die erste Variante ist die   „Strategie   der   gemeinsam   verwendeten   Server“.   Hier   wird   ein   Serverprozess   von mehreren  Objekten  gleichzeitig  genutzt.  Die  zweite  Möglichkeit  ist  die  „Strategie  der  nicht gemeinsam   genutzten   Server“.   Bei   dieser   Variante   wird   pro   Objekt   ein   Serverprozess gestartet.  Ein  weiteres  Verfahren  ist  die  „Strategie  der  Server  pro  Methode“.  In  dieser  Stra- tegie  wird  pro  Methodenaufruf  ein  Serverprozess  gestartet.  Wenn  die  Methode  abgearbeitet ist,  so  wird  der  Serverprozess  automatisch  wieder  deaktiviert.  Die  letzte  und  vierte  Vor- gehensweise ist die „Strategie der permanenten Server“. Hier wird der Serverprozess manuell gestartet.  Mit  einer  Aktivierungsstrategie  wird  also  einfach  nur  eine  Aussage  getroffen  wie der Zugriff auf einen Serverprozess erfolgt.
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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