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2 Der Aufbau von CORBA
Die Object Management Architekture
Seminar Verteilte Systeme
CORBA
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Der Aufbau von CORBA 2
Kapitel 2 soll erläutern, aus welchen Bestandteilen CORBA besteht. Dazu wird als erstes auf
die Architektur eingegangen. Anschließend werden die beiden Eckpfeiler das ist der ORB
und die IDL vorgestellt.
2.1 Die Object Management Architecture
Als Ergebnis der regen Aktivitäten der OMG entstand die Object Management Architecture,
die in der folgenden Abbildung 2.1 zu sehen ist.
Abbildung 2.1: Das OMAReferenzmodell [1]
Der wichtigste Bestandteil der OMA ist der ORB. Er stellt eine Infrastruktur zur Verfügung,
die den transparenten Austausch von Informationen zwischen Objekten erst ermöglicht. Dabei
ist es unerheblich auf welcher Art von Plattform sich die Objekte befinden, und in welcher
Programmiersprache sie implementiert sind. Auf diese Weise ist es möglich, komplexe,
vernetzte Anwendungen zu bauen.
Der nächste wichtige Baustein der OMA sind die CORBAservices. Hinter ihnen verbergen
sich die fundamentalen Dienste zur Realisierung einer CORBAAnwendung. Diese Dienste
kann man sehr flexibel miteinander kombinieren. Sie erleichtern und vereinheitlichen dadurch
dem Programmierer die Entwicklung einer solchen Anwendung. Bei den CORBAservices ist
es genau wie bei der Implementierung des ORB. Die OMG stellt selbst keine Realisierung
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